
Königsbrunn geht voran! Das neue Forum ist mehr als ein Gebäude – ein nachhaltiges Zukunftsprojekt, das die Menschen zusammenbringt. Dieser Ort lädt zur Begegnung und zum Austausch ein. Er stärkt damit die Demokratie, weil Verständnis Hass und Hetze entgegenwirkt.
Nach vielen Jahren gehört die unschöne Bauruine im Zentrum unserer Stadt endlich der Vergangenheit an. Von der beliebten Therme zum neuen Mittelpunkt unserer Stadt. Das Ensemble erhöht die Lebensqualität und stärkt die Identifikation mit dem eigenen Wohnort. Das energieeffiziente Bauwerk ersetzt bald die brachliegende Königstherme und haucht dem Areal frisches Leben ein.
Unter einem Dach finden folgende Einrichtungen ihre neue Heimat
- ein öffentliches Café
- das Stadtarchiv
- die Musikschule
- die Stadtbücherei
- das Rotkreuzheim
- das Kulturbüro
- das Naturmuseum
- das Lechfeldmuseum
- das Archäologische Museum
Für unsere Bürger*innen
- Ein gut erreichbares Café heißt alle Besuchenden willkommen.
- Durch die Bündelung vieler städtischer Einrichtungen an einem Ort entstehen Synergien und ein zentraler gesellschaftlicher Treffpunkt für alle Generationen.
- Die inklusive Gestaltung ermöglicht einen barrierefreien Zugang für Menschen mit Behinderung.
- Die Zusammenlegung schafft attraktive Räumlichkeiten. Teure Ersatzbauten für Musikschule, Rotkreuzheim, Stadtarchiv und die Museen sind nicht notwendig und wären in der aktuellen Finanzsituation unserer Stadt ohnehin nicht finanzierbar.
Zusätzlich umfasst das Projekt
- die umfassende energetische Sanierung unserer Eishalle
- sichert den langfristigen Fortbestand der für den Eissport über unsere Stadtgrenzen hinaus wichtigen Sporteinrichtung.
- den Neubau eines multifunktional nutzbaren Veranstaltungssaals
- In Königsbrunn gibt es sehr viele aktive Vereine, die schon lange auf eine Möglichkeit warten, ihre großen Veranstaltungen dem Königsbrunner Publikum zu präsentieren. Auch für Künstler*innen von außen entsteht eine gute Adresse, sodass sich ein hochwertiges Kulturprogramm vor Ort entwickeln kann.
- Ein flexibel teilbarer Veranstaltungssaal schafft darüber hinaus auch Räume für große und kleinere Veranstaltungen, z.B. für Vereinsfeste und private Feierlichkeiten.
Was dieses Projekt so besonders macht
Wir setzen auf „Bauen im Bestand“ und höchste energetische Standards.
Ein nachhaltiges und zirkuläres Bauen durch Nutzung der Bestandsbauten und Wiederverwendung von Baumaterialien steht im Mittelpunkt.
Die ehemalige Treppe der Königstherme wird zur repräsentativen Treppe im Eingangsfoyer.
Vorhandene Materialien aus anderen Abrissmaßnahmen werden im Sinne von „REuse“ einer neuen Nutzung zugeführt, z.B. das Konstruktionsholz aus dem Gartenmarkt Dehner, die Treppe der Grundschule Nord als Theke im Foyer etc.
Eine Grundwasserwärmepumpe versorgt das ganze Ensemble mit klimafreundlicher Wärme; Eigenstrombedarf wird mit großen Photovoltaikanlagen direkt vor Ort gedeckt. Damit wird das Forum zu einem Vorzeigeprojekt modernster Energietechnik.

Königsbrunn erhält eine außergewöhnlich hohe Förderung von 80 % der förderfähigen Kosten, weil wir besonders ressourcenschonend und zukunftsorientiert bauen. Für das Forum sind Gesamtkosten von ca. 40 Mio. € veranschlagt. Erstmals kommt in Bayern die Innovationsklausel des Bundes zum Tragen, erhöhte Förderung für besonders nachhaltige Projekte zum Tragen für außergewöhnliche CO₂-Bilanz und Klimaanpassungsmaßnahmen. Für die Realisierung wurden von Bund und Land 24,5 Mio. € Fördersumme zugesagt sowie ein Zuschuss von der KfW 4 Mio. €, angesichts der schwierigen städtischen Finanzlage ist das von hoher Bedeutung.
Die erste Förderrate in Höhe von 5,6 Mio. € wurde bei einem Festakt am 30.01.2026 übergeben.
Der geschätzte Eigenanteil der Stadt beträgt demnach noch ca. 12 Mio. € – Geld, das für die Zukunft unserer Stadt und unsere nachfolgenden Generationen gut angelegt ist.
- Neben dem kulturellen Nutzen reduziert das energieeffiziente Gebäude die laufenden Betriebskosten erheblich. Auch durch den Wegfall der bislang entstandenen Kosten für die Anmietung von Gebäuden sehen wir ein kräftiges Sparpotential. So wird der städtische Haushalt im doppelten Sinne langfristig entlastet.
- Die zentrale Lage des Forums gewährleistet eine optimale Anbindung an den ÖPNV (Elektrobusse, Linie 3) sowie die gute Erreichbarkeit per Fahrrad und Auto für wohnortnahe Besuche von Veranstaltungen ohne Parkplatzsuche oder Anreisestress.
Geplante Fertigstellung: 2030
Fotos auf dieser Seite, sofern nicht anderweitig angegeben, bereitgestellt von Steimle Architekten BDA